WikiLeaks und der Huch!-Effekt

WikiLeaks

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Die Enthüllungsplattform WikiLeaks hat mit der Veröffentlichung von 250.000 mehr oder weniger geheimen Depeschen der US-Diplomatie einen gehörigen Skandal ausgelöst hat. Merkel „wenig kreativ“? Ahmadinejad als „Hitler“? Putin als „Alpha-Rüde“? Krawutzikaputzi – Manege frei im großen Medienzirkus!

Die Frage, die bei dem ganzen Theater unbeantwortet bleibt: So what? Inhaltlich bieten die Depeschen nichts, was nicht schon seit Jahren durch die Medien und die Blogosphäre geistern würde, nur dass die Aussagen diesmal – Huch! – von offizieller Seite kommen. Aber warum sollten sich Diplomaten nicht auch hinter vorgehaltener Hand das Maul zerreißen dürfen?

Insofern ist die einzig sinnvolle Reaktion auf den WikiLeaks-Skandal von – Überraschung! – Silvio Berlusconi gekommen: Als er gehört hat, dass er in den geheimen Dokumenten als „inkompetent und aufgeblasen“ beschimpft wird, hat er einfach laut gelacht.

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2 Antworten zu WikiLeaks und der Huch!-Effekt

  1. Patrick schreibt:

    Also ich find die Angela „Teflon“ Merkl hat damit noch einen der besseren Spitznamen abbekommen 😉

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