Der Ritt auf der toten Straßenbahn

Die Dakota-Indianer haben ein Sprichwort: „Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab!“ Aber die Prärie und die Indianer sind weit weg, und daher klappert vier Monate vor der Wiener Gemeinderatswahl ein untotes Pferd über den Karmelitermarkt – die vor zwei Jahren eingestellte Straßenbahnlinie 21:

Das Gefährt wurde designt von der Augartenspitz-Baronin Raja Schwahn-Reichmann und gehört den Grünen Leopoldstadt, die für den Erhalt sowohl des 21ers als auch des Augartenspitzes gekämpft haben und in beiden Fällen gescheitert sind.

Dabei zeigt sich eine Schwäche der Grünen, die sich derzeit auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene in zahlreichen Bürgerinitiativen, Unterschriftenaktionen und Personalfehden verzetteln und dabei große Visionen vermissen lassen. Es wäre an der Zeit, dass die Grünen von ihren toten Pferden absteigen, sonst sehen sie nicht nur bei der Wahl am 10. Oktober alt aus.

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